Du hast Fachwissen. Du weißt, dass ein Onlinekurs daraus entstehen könnte. Aber irgendetwas hält dich auf: Zu viel Inhalt, zu viel Technik, zu wenig Zeit.
Ich höre das seit 2019 und ich sage dir heute, was wirklich dahinter steckt. Nicht als Motivationsrede, sondern als jemand der über 6.500 Onlinekurse im DACH-Raum verkauft hat und weiß, wo die meisten scheitern. Und vor allem: warum.
Die häufigste Frage, die mir Experten stellen, bevor sie ihren ersten Kurs bauen: "Wie entscheide ich, was alles in den Onlinekurs kommt?"
Die Frage klingt vernünftig. Sie ist trotzdem falsch gestellt.
Die richtige Frage ist nicht: "Was weiß ich alles?" Die richtige Frage ist: "Was braucht mein Kunde als nächsten konkreten Schritt?" und nichts mehr.
Ein Onlinekurs ist kein Lexikon deines Wissens. Er ist ein Weg von A nach B. Wer zu viel einpackt, baut kein Produkt, er baut ein Labyrinth. Und in Labyrinthen kaufen Menschen nicht, sie verlaufen sich.
Was in einen Onlinekurs gehört:
Ein konkretes Problem, das dein Kunde heute hat
Eine klare Transformation: Wo ist er nach dem Kurs?
3 bis 5 Module, jedes mit einem messbaren Zwischenergebnis
Nichts, was über diesen Weg hinausgeht
Alles andere (dein Zusatzwissen, deine Spezialfälle, deine Ausnahmen) kommt in den nächsten Kurs, in dein Coaching, in deinen Blog. Nicht in das Hauptprodukt.
Hier findest du eine Übersicht der gängigsten Kursformate und wann welches passt.
Ein schlanker Kurs der ein Problem wirklich löst, verkauft sich zehnmal besser als ein umfassendes Werk das alles abdeckt. Das ist keine Meinung, das ist das Muster aus über 6.500 verkauften Kursen.
Ich höre es regelmäßig: "Ich muss erst die richtige Plattform finden." Oder: "Ich weiß noch nicht wie ich das technisch umsetze."
Ich sage das direkt: Kein einziger Onlinekurs scheitert an der Technik.
Systeme.io, Ablefy, Teachable, Kajabi, ThriveCart, alle funktionieren. Alle haben ihre Eigenheiten, alle haben ihre Vorteile. Aber welche Plattform du wählst, entscheidet nicht ob du verkaufst. Wie du deinen Onlinekurs mit KI in einem Bruchteil der Zeit aufbaust, zeige ich hier.
Was entscheidet, ob du verkaufst:
Erstens: Ob du weißt, für wen der Kurs ist. Nicht "für alle die sich für mein Thema interessieren", sondern eine konkrete Person mit einem konkreten Problem in einer konkreten Lebenssituation.
Zweitens: Ob du weißt, wie du diese Person erreichst. Ein Kurs ohne Funnel ist wie ein Laden ohne Schaufenster. Er existiert, aber niemand kommt rein.
Drittens: Ob dein Angebot klar kommuniziert ist. Nicht "lerne alles über X", sondern "in 8 Wochen erreichst du Y, auch wenn du Z noch nie gemacht hast."
Technik ist das letzte Puzzlestück. Wer mit Technik anfängt, baut ein leeres Haus.
Was unterscheidet Experten die einmalig einen Kurs verkaufen von denen die konstant 4- bis 5-stellige Monatsumsätze erzielen?
Kein Geheimwissen. Kein besonderes Talent. Ein System.
Das System besteht aus vier Elementen, die in dieser Reihenfolge aufgebaut werden:
1. Zielgruppe Eine Person, ein Problem, eine Situation. Je enger die Definition, desto stärker das Angebot. "Selbstständige" ist keine Zielgruppe. "Steuerberater über 40 mit eigener Kanzlei, die ihr Wissen skalieren wollen ohne mehr Stunden zu arbeiten" ist eine Zielgruppe.
2. Angebot Ein Kurs der genau ein Problem löst, mit einem klaren Versprechen und einem fairen Preis. Kein Kursmonster. Keine 47-Modul-Bibliothek. Ein fokussierter Weg von A nach B. Was beim Erstellen des Kurses selbst konkret zu beachten ist, von der Struktur bis zum ersten Modul, erkläre ich hier Schritt für Schritt.
3. Funnel Der automatisierte Weg der eine fremde Person in einen zahlenden Kunden verwandelt, ohne dass du dabei persönlich anwesend sein musst. Workshop, Webinar, Evergreen-Sequenz: die Form variiert, das Prinzip bleibt gleich.
4. Traffic Organisch über Content, bezahlt über Ads, oder beides. Traffic ohne Funnel verbrennt Geld. Funnel ohne Traffic bringt nichts. Beides zusammen schafft ein System das unabhängig von deiner Tagesform funktioniert.
Wer diese vier Elemente in der richtigen Reihenfolge aufbaut, verkauft nicht einmalig, der verkauft konstant.

„Ein Onlinekurs ist kein Produkt. Er ist eine Entscheidung, wie du ab heute mit deinem Wissen Geld verdienst, ohne 24/7 verfügbar zu sein.“
Theorie ist gut. Zahlen sind besser.
Ein Immobilienmakler kam zu mir mit dem gleichen Gedanken den die meisten haben: "Ich habe Wissen, aber ich weiß nicht ob das jemanden interessiert."
Was er hatte: jahrelange Praxiserfahrung in der Lead-Generierung für Immobilien, ein Thema das tausende Makler in Deutschland jeden Tag beschäftigt.
Was er nicht hatte: einen Kurs, einen Funnel, eine einzige verkaufte Einheit.
Drei Monate später: über 1.000 Leads generiert und konstante 4-stellige Monatsumsätze aus seinem Onlinekurs.
Was war der Unterschied? Nicht Talent. Nicht ein riesiges Werbebudget. Nicht eine komplizierte Technik-Infrastruktur.
Sondern: Ein klar definiertes Problem seiner Zielgruppe, ein fokussierter Kurs der genau dieses Problem löst, und ein Funnel der automatisiert verkauft während er seinen normalen Job macht.
Das ist kein Einzelfall. Es ist das Muster das ich in über 6 Jahren und tausenden Kursen immer wieder sehe.
"Wie entscheide ich, was in den Kurs kommt?"
Falscher Ansatz: Alles aufschreiben was du weißt und dann sortieren. Das führt zum Kursmonster, 12 Module, 80 Videos, überforderte Kunden die den Kurs nicht durchziehen und schlechte Bewertungen hinterlassen.
Richtiger Ansatz: Starte mit dem Ergebnis. Was soll dein Kunde nach dem Kurs können, wissen oder haben? Schreib das auf. Dann frag dich: Was ist der kürzeste Weg dorthin? Nur was auf diesem Weg liegt, gehört in den Kurs.
Ein Beispiel: Du bist Ernährungsberaterin und willst einen Kurs über gesunde Ernährung bauen. Falscher Ansatz: alles über Ernährung erklären. Richtiger Ansatz: "Nach 6 Wochen hat mein Kunde einen Ernährungsplan der zu seinem Alltag passt und den er dauerhaft hält." Alles was nicht direkt zu diesem Ergebnis führt, fliegt raus.
Das Ergebnis ist immer kleiner als du denkst. Und der Kurs wird besser davon.
Wenn du nach diesem Artikel weißt, dass du ein System brauchst, nicht nur einen Kurs, sondern einen funktionierenden Verkaufsweg, dann ist der nächste Schritt konkret.
Im kostenlosen OBK-Workshop zeige ich dir live, wie dieses System für dein spezifisches Thema und deine Zielgruppe aussieht. Nicht als Theorie, sondern als Bauplan den du direkt umsetzen kannst.

Florian Hommeyer
Unternehmer, Mentor, Familienmensch. Florian Hommeyer hat seit 2019 über 6.500 Onlinekurse im DACH-Raum verkauft und begleitet Experten beim Aufbau automatisierter Kurs-Verkaufssysteme. Er ist Gründer des OBK-Programms (Onlinekurs Business mit KI). Weitere Informationen: florianhommeyer.com
Erstellt mit ©systeme.io