Es gibt eine unbequeme Wahrheit, die kaum jemand über KI erzählen möchte:
99% der ChatGPT-Prompts sind unbrauchbar, weil sie den Nutzer nicht zwingen, klar zu sein.
Menschen schieben die Verantwortung auf die KI und wundern sich dann, dass das Ergebnis generisch klingt, keine Tiefe hat oder so weit weg ist vom eigentlichen Thema, dass sogar ein Kartoffelkochkurs realistischer wäre als der Onlinekurs, den sie eigentlich verkaufen wollen.
Der Fehler liegt nicht bei ChatGPT.
Der Fehler liegt im Kontext, den wir der KI geben, oder eben nicht geben.
Doch genau hier beginnt Freiheit.
Nicht die technische, sondern die gedankliche.
Wir leben in einer Zeit, in der „Prompting“ als Skill gefeiert wird, obwohl die meisten Prompts einfach nur höflich formulierte Einweg-Bitte an ein System sind, das mit Chaos nichts anfangen kann.
„Erstelle mir einen Onlinekurs.“
„Schreib mir eine Kursidee.“
„Mach daraus mal ein Modul.“
Das sind keine Prompts.
Das sind Wegwerf-Versuche.
Und das Ergebnis ist dann: 385 Lektionen, 0 Klarheit, 0 Verkaufsargumente und ein Kurs, der sich anfühlt wie eine zufällige Ansammlung digitaler Videodateien.
Was diese Menschen vergessen:
ChatGPT arbeitet nicht für dich. Es arbeitet hinter dir, aber nur, wenn du die Richtung vorgibst.
Ohne Richtung entsteht keine Struktur. Ohne Struktur entsteht kein Wert.
Und ohne Wert entsteht kein Verkauf.
Neulich habe ich in einer Stunde über 20 Onlinekurs-Konzepte mit ChatGPT aufgebaut.
Nicht, weil die KI plötzlich genial geworden ist.
Sondern weil die Prompts klar waren. Nicht generisch. Nicht höflich.
Nicht „mal sehen, was passiert“.
Sondern glasklar in Führung, Kontext und gewünschter Transformation.
Diese fünf Prompts sind kein Template.
Sie sind ein System.
Ein System, das dafür sorgt, dass du dich nie wieder in Kursideen verlierst, weil du endlich verstehst, was KI tatsächlich braucht: deine Klarheit, bevor du ihre Intelligenz nutzt.
Viele Menschen glauben, sie kennen ihre Zielgruppe.
Ihre demografischen Daten. Ihr Alter. Ihr Einkommen.
Aber Onlinekurse werden nicht aufgrund von Demografie verkauft, sondern aufgrund von Psychologie.
Menschen kaufen keine Informationen.
Menschen kaufen Entlastung, Status, Erleichterung oder eine neue Identität.
Deshalb beginnt der erste Prompt nicht bei Fakten.
Er beginnt bei:
psychologischen Triggern
schmerzhaften Engpässen
unausgesprochenen Wünschen
Identitäten, die ihre Kunden heimlich anstreben
Kosten des Nicht-Handelns
Das ist der Moment, in dem klar wird:
Ein guter Prompt zwingt dich, deinen Kunden wirklich zu sehen, nicht nur zu beschreiben.
Wer diese Tiefe ignoriert, verpasst schon im ersten Schritt den Anschluss.

„Nicht die KI baut deinen Kurs. Deine Klarheit tut es.“
Kein Mensch kauft eine Idee. Menschen kaufen ein Ergebnis.
Genau deshalb erzeugt Prompt Nummer 2 ein Kursversprechen, das in einem Satz klar macht:
Was bekomme ich?
In welcher Zeit?
Bei welchem Aufwand?
Und wie verändert sich mein Leben danach?
Ein Kurs ohne Versprechen ist wie ein Navigationsgerät ohne Zieladresse.
Du fährst los, aber du weißt nicht wohin.
Der Reframe, den die meisten nicht mögen:
Ein Kurs ist nicht das, was du unterrichten willst, ein Kurs ist das, was dein Kunde werden will.
Viele Kursbauer verlieben sich in Inhalte.
Das ist gefährlich.
Wenn ein Kunde 385 Lektionen sieht, steigt er aus, nicht, weil er faul ist, sondern weil er keine Linie erkennt.
Module sind der lineare Weg von: „Ich weiß nicht, wie es geht“, zu „Ich kann es sicher anwenden.“
Und ja, wir müssen dieses Wort benutzen: Transformation.
Der Kartoffel-Vergleich ist hier fast zu ehrlich: "Kartoffeln kochen" wird nicht in 27 Videos erklärt.
Es sind fünf klar definierte Schritte, die logisch aufeinander aufbauen.
Genau diese Logik will die KI.
Und genau diese Logik kauft dein Kunde.
Viele Kursbauer fragen die KI nach Lektionen, ohne vorher die Module zu definieren oder das Ziel zu präzisieren.
Das ist, als würdest du ein Haus bauen wollen und mit den Türgriffen beginnst.
Lektionserstellung folgt immer der Frage:
„Welche Mikro-Schritte braucht mein Kunde, um das Ergebnis dieses Moduls sicher zu erreichen?“
Hier liegt der Unterschied zwischen Gucken und Können.
Ein Kurs, den man konsumiert, bringt kein Geld.
Ein Kurs, den man umsetzt, baut ein Business.
Viele Menschen bauen ihren Kurs fertig, bevor sie prüfen, ob ihn überhaupt jemand will.
Das ist die romantischste Form des Scheiterns.
KI kann dir innerhalb weniger Minuten eine solide Marktvalidierung geben:
Wie groß ist die Nachfrage?
Wie realistisch ist dein Umsatzziel?
Wie viele Kunden kannst du erreichen?
Welche Positionierung ist am stärksten?
Damit schützt du dich vor Monaten an Arbeit, die keinen Käufer findet.
Freiheit entsteht durch Tests, nicht durch Hoffnung.
Die Wahrheit ist:
ChatGPT nimmt dir nicht die Verantwortung ab.
Es verstärkt nur deine Klarheit oder deinen Mangel davon.
Die meisten Menschen nutzen KI wie eine Lotterie:
Sie geben einen Prompt ein und hoffen auf Gewinn.
Die Erfolgreichen nutzen KI wie ein Werkzeug:
Sie definieren, was sie brauchen, bevor sie danach fragen.
Oder anders gesagt:
KI ist nicht die Abkürzung. Klarheit ist die Abkürzung.
Die KI beschleunigt nur, wohin du ohnehin unterwegs bist.
Wenn du dahin unterwegs bist, Chaos zu verhindern und echte Transformation zu liefern, dann werden diese fünf Prompts dein Fundament.
Und wenn du lernen willst, wie du dieses System live anwendest, ohne Technikfrust und ohne Umwege:
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Florian Hommeyer
Unternehmer, Mentor, Familienmensch. Ich baue keine Onlinekurse, sondern erschaffe profitable Personal Brands. Mein Ziel ist es, der größte deutschsprachige Business-Inspirationskanal zu werden, ohne ‚Reich über Nacht‘ und ganz sicher ohne deine Seele verkaufen zu müssen. In diesen Texten teile ich einfach nur meine Erfahrungen aus 7 Jahren digitalem Unternehmertum.
Erstellt mit ©systeme.io