Es klingt fast schon zu einfach: „Erstell deinen Onlinekurs kostenlos.“
Aber die Wahrheit ist, die meisten scheitern nicht, weil sie kein Geld für Tools haben. Sie scheitern, weil sie versuchen, ein Problem zu lösen, das niemand hat. Sie verlieren sich im Werkzeugkasten, bevor sie überhaupt wissen, was sie bauen wollen.
Der Mythos lautet: „Wenn ich nur das richtige Tool finde, funktioniert alles.“
Die Realität: Die meisten hören genau an der Stelle auf, an der es endlich spannend wird, bei der Frage, ob jemand ihren Kurs überhaupt kaufen würde.
Viele starten mit einem Perfektions-Tunnelblick: Kamera, Mikro, Kursplattform, fancy Funnel-Builder, Landingpage-Templates.
Sie richten Systeme ein, bevor sie überhaupt verstanden haben, was ihr System tun soll.
Es ist wie ein Wohnzimmer einrichten, bevor man weiß, in welcher Wohnung man wohnt.
Ich hab es damals anders gemacht, nicht aus Genialität, sondern aus Notwendigkeit. Kein Budget, keine Tools, kein Team. Nur Fragen meiner Kunden. Und genau dort entsteht jeder gute Onlinekurs: nicht im Kopf, sondern im Markt.
Ich hab jede Frage notiert. Jede Unsicherheit meiner Kunden. Jede Stelle, an der sich jemand verhakt hat. Keine Strategie, kein Marketingtrick, einfach nur echtes Zuhören.
Was ich später mit KI gemacht habe, ist dann einfach: Fragen reinwerfen, analysieren, Muster erkennen.
Was nicht trivial ist: Den Mut zu haben, sich von seiner Wunsch-Idee zu lösen.
Denn die meisten wollen ihr Lieblingsthema verkaufen.
Der Markt will sein Problem gelöst haben.
Und genau das ist der erste Schritt, um einen Online Kurs kostenlos zu erstellen, der sich überhaupt lohnt:
Akzeptiere, dass dein Fachwissen erst dann Wert hat, wenn du es in die realen Fragen deiner Kunden gießen kannst.
Das ist der unbequemere Teil:
Wenn du ein Problem wirklich lösen kannst, interessiert niemanden, ob du dafür eine 2.000-Euro-Plattform nutzt oder ein Google Drive-Link reicht.
Ein Kurs, der transformiert, braucht keine High-End-Produktion.
Er braucht Klarheit.
Meine ersten Kurse waren keine Meisterwerke.
45-minütige Zoom-Aufzeichnungen, geschnitten mit Bordmitteln, gehostet in der Cloud.
Null Euro Invest.
Der Erfolg? Über 5.000 verkaufte Kurse.
Nicht wegen der Technik, sondern wegen der Relevanz.
Tools sind nicht der Engpass.
Der Engpass ist die Fähigkeit, das Richtige zu bauen.
Wenn du „Online Kurs erstellen kostenlos“ googelst, bekommst du meist Tutorials über Software.
Das ist die unterste Ebene des Problems.
Die eigentliche Frage lautet:
Wie erstelle ich einen Kurs, den ich sofort verkaufen kann, obwohl ich noch keinen kenne?
Der einzig funktionierende Weg:
1. Sammle Fragen, nicht Ideen
Eine Liste in Google Sheets reicht. Jedes Mal, wenn dir jemand eine Frage stellt: notieren.
Deine Kunden erzählen dir kostenlos, welchen Kurs sie kaufen würden.
Die meisten hören nur nicht zu.
Pack die Fragen in ChatGPT → lass sie clustern → identifiziere Häufigkeiten.
Das ist Marktforschung ohne Marketingbudget.
2. Baue den Kurs mit kostenlosen Tools
Google Docs für Skripte, Google Slides für Präsentationen, Canva für Optik, Zoom fürs Recording.
Du brauchst keine Kamera. Du brauchst keine Bühne.
Du brauchst nur eine Präsentation und deine Stimme.
Das Setting funktioniert, weil es ehrlich ist:
Der Kunde will Klarheit, nicht Kino.
Und ja: 45 Minuten Zoom reichen.
Ein Kurs muss nicht lange sein, er muss relevant sein.
Wenn du mehr brauchst, nimm einfach mehrere Sessions auf.
3. Hoste den Kurs ohne Plattform
Dropbox. iCloud. Google Drive. Amazon Cloud.
Jede Cloud ist ein Delivery-System.
Ein Link ist ein Produkt.
Mehr braucht es am Anfang nicht.
Wer kauft, bekommt Zugriff.
Einfach, menschlich, direkt.

„Freiheit entsteht nicht durch Tools. Freiheit entsteht, wenn dein Wissen endlich jemanden trifft, der es braucht.“
Weil sie glauben, Sichtbarkeit sei optional.
Du kannst den besten Kurs der Welt für null Euro produzieren, aber wenn niemand weiß, dass du existierst, wirst du keinen einzigen Verkauf machen.
Alex Hormozi hat es hart, aber wahr gesagt:
Am Anfang ist Sichtbarkeit dein einziger Job.
Nicht Optimierung. Nicht Automatisierung. Nicht Branding. Nur Sichtbarkeit.
Ein Onlinekurs ist kein Geheimprojekt.
Er lebt davon, dass du laut wirst, nicht werblich, sondern menschlich.
Das ist der Punkt, den viele unterschätzen:
Content wirkt für immer.
Jeder Post, jedes Video, jede Story arbeitet weiter für dich.
Ein Podcast, den ich 2021 aufgenommen habe, bringt heute noch Anfragen.
Das ist der wahre ROI von Content: Er altert nicht.
Sichtbarkeit führt zu Identifikation.
Identifikation führt zu Vertrauen.
Vertrauen führt zu Umsatz.
So simpel, so unbequem.
Und doch versuchen viele, Vertrauen zu kaufen, mit Ads, mit Funnels, mit Tools.
Aber Vertrauen entsteht nicht durch Werbung.
Es entsteht durch Wiedererkennung.
Nicht: „Der Kurs ist gut.“
Sondern: „Der Kurs ist für mich.“
Das ist der eigentliche Kern:
Freiheit entsteht, wenn dein Wissen jemandem hilft, der sich endlich gesehen fühlt.
1. Nachfrage verstehen
Fragen sammeln, clustern, das echte Problem identifizieren.
2. Kurs produzieren
Slides → Voiceover → Zoom → speichern → schneiden.
Kosten: 0 Euro.
3. Sichtbarkeit aufbauen
Content → Identifikation → Vertrauen → Verkauf.
Kosten: Zeit, Mut und Ehrlichkeit.
Das ist kein Shortcut.
Das ist der Weg.
Wenn du wissen willst, wie du deinen Onlinekurs komplett mit KI erstellst, inklusive Prompts, Tools, Plattformen und Verkaufsstrategie, komm in meinen kostenlosen Live-Workshop:
👉 Jetzt zum kostenlosen Workshop anmelden
Wir erstellen gemeinsam deinen Kurs. Live. Ohne Bullshit.

Florian Hommeyer
Unternehmer, Mentor, Familienmensch. Ich baue keine Onlinekurse, sondern erschaffe profitable Personal Brands. Mein Ziel ist es, der größte deutschsprachige Business-Inspirationskanal zu werden, ohne ‚Reich über Nacht‘ und ganz sicher ohne deine Seele verkaufen zu müssen. In diesen Texten teile ich einfach nur meine Erfahrungen aus 7 Jahren digitalem Unternehmertum.
Erstellt mit ©systeme.io